Schnell abbindende Verlaufsmörtel richtig verarbeiten
Bei der Sanierung von Betonflächen kommen oft Reparaturmörtel zum Einsatz, die innerhalb von 20 bis 30 Minuten erhärten. Ihre fachgerechte Verarbeitung erfordert eine sorgfältige Ausführung. Einen entscheidenden Einfluss auf die Verarbeitungsqualität hat die Mischtechnik.

Bei der Sanierung von Betonbauten und -flächen ist die Wahl des Mörtelsystems ein bedeutender Faktor. In der Regel kommen kunststoffmodifizierte Zementmörtel zum Einsatz, sogenannte PCC-Mörtel. Weitere Mörtelsysteme sind Reaktionsharzmörtel auf Basis von Epoxidharzen, die mit Quarzsand vermischt werden. Diese speziellen Mörtel werden als Trockenfertigmischungen angeboten und sind meist lediglich mit Wasser zu vermischen. Entscheidend ist hierbei, die exakt abgemessene Wassermenge mit dem Trockenstoff gründlich aufzumischen.
Da in vielen Fällen eine größere Materialmenge benötigt wird, empfiehlt sich der Einsatz eines Zwangsmischers. Für eine zügige Versorgung mit frischem Mörtel bieten Maschinen mit wechselbaren Mischeimern wie der „Collomatic XM 2/XM 3“ von Collomix deutliche Vorteile. Denn oft verfügen Zementmörtel über kurze Verarbeitungszeiten und erhärten rasch. Daher ist wichtig, den Mörtel frisch in frisch aufzubringen, damit in der bereits im Härten befindlichen Fläche keine Stöße oder Kanten auftreten können. Mit dem Collomatic-Mischer können auch kleinere Materialmengen angemischt, in kurzer Taktung nachgeliefert und schnell verarbeitet werden.

Entscheidende Aspekte der Mischtechnik bei Verlaufsmörtel
1. Homogene Mischung: Ein Zwangsmischer gewährleistet mit mehreren Mischorganen ein schnelles Aufschließen des Pulvermaterials und eine gleichmäßige Verteilung der verschiedenen Mörtelkomponenten. Ein Randabstreifer wirkt der Ablagerung von Material am Rand entgegen. Beides führt in kurzer Zeit zu einer homogenen Mischung mit optimaler Mörtelqualität.
2. Konsistente Qualität: Beim Collomix XM-Zwangsmischer sorgt eine Zeitschaltuhr für gleichbleibende Mischzeiten und damit gleichbleibende Qualität jeder einzelnen Mischung.
3. Zeiteinsparung: Zwangsmischer arbeiten sehr effizient und können den Mischprozess beschleunigen. Dies führt zur Zeit- und Arbeitskostenersparnis und verkürzt die Verarbeitungszeiten deutlich.
4. Vielseitigkeit: Zwangsmischer sind in der Mischgeschwindigkeit anpassbar und können durch den Wechsel der Mischwerkzeuge für verschiedene Viskositäten von Mörteln oder Zementschlämmen verwendet werden. Dies erhöht ihre Vielseitigkeit und ihre Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Bauprojekten.
5. Sicherheit am Arbeitsplatz: Da der Mischprozess bei Collomix Zwangsmischern automatisiert ist, brauchen die Anwender keine manuellen Mischarbeiten mehr auszuführen. Das spart Kraft und schont die Muskulatur. Das Personal kann sich in der Zwischenzeit anderen Aufgaben widmen.
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Praxisbeispiel: Betonsanierung mit Verlaufsmörtel
In Wolfmannshausen in Thüringen wurden für die Sanierung einer Betonfläche im Freien rund vier Tonnen „Repafast fluid“ Verlaufsmörtel von PCI mit einem Collomatic XM 3 in knapp 3,5 Stunden gemischt. PCI Repafast fluid ist ein spezieller zementgebundener und schnell abbindender Mörtel, der innerhalb von 20 bis 30 Minuten erhärtet. Dies ermöglicht es, Reparaturarbeiten in kurzer Zeit abzuschließen und die sanierte Fläche schnell wieder in Betrieb zu nehmen.

Bei diesem Verlaufsmörtel war die strikte Einhaltung der Wasserzugabe entscheidend. Denn bei derart ausgewogenen Materialmischungen machen sich bereit 0,2 Liter Wasser mehr oder weniger in der Verarbeitung sofort bemerkbar. Mit Hilfe des Wasserdosiergeräts Collomix AQiX waren die Verarbeiter bei der Wassermenge auf der sicheren Seite und konnten ein konstantes Mischergebnis auf der Baustelle realisieren.

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Quelle: Collomix GmbH
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